Auszug aus den Themen, Vorträgen und Diskussionen der Partnertreffen


Podiumsdiskussion mit mehreren Lieferanten

Ideenaustausch zur Kundenbindung im Einzelhandel und Großhandel

Kalkulation im EH und GH

Berichte über die Weiterentwicklung des gemeinsamen Warenwirtschaftssystems

Besprechung der Ladenbesichtigung

Partnerdiskussion über aktuelle Themen oder Probleme

Neues Schuldrecht, Gewährleistung und Fernabsatzgesetz

Internetshop und gemeinsame Homepage Picobello

Rabattgesetz und Zugabeverordnung

Preisgestaltung und Kalkulation

Vortrag Unternehmensberatung Nagold

Vortrag Personalentwicklung und –schulung

Verabschiedung der Mailing-Planung für die Gruppe

Werbemittel Neuvorstellung

EDV-gestützte Sortimentsplanung

Argumentationshilfe Leasing – Kauf beim Kundenangebot

Wegfall des Ladenschlußgesetzes - Konsequenzen für den Handel

Service im Berufskleidungs-Einzelhandel

Internet Forum als Plattform für Mitteilungen untereinander

Festlegung gemeinsam bestellter Werbemittel

Konditionsvergleiche bei Versicherungen, Paketdiensten, Telefonanbietern etc

Außendienst – Wie fange ich das an?

Overall Präsentationssoftware – Sinn und Anwendungsmöglichkeiten

Unsere Lieferanten im Internet

Unsere Wettbewerber im Internet

Edifact – Wichtig und sinnvoll für den Handel?

Wer liefert was – Picobello Datenbank für den Händler, der etwas spezielles sucht

Vergleich betriebswirtschaftlicher Kennzahlen und verdichteter Zahlen aus der Gruppe

Seminare von Externen: Tresenverkauf, Außendienstverkauf, Verkauf am Telefon, Reklamationen

Informationsaustausch über Lieferanten und deren Verhalten am Markt



Dauerärgernis Zahlungsverzug -
was tun?
Michael Bücker
, Jurist des Einzelhandelsverbandes
Hannover-Hildesheim:
„Der Händler hat verkauft und geliefert -
nur der Kunde zahlt nicht. Der Händler kann nach
dem Eintritt der Fälligkeit seines Anspruchs den
Kunden durch eine Mahnung in Verzug setzen. Der
Mahnung gleichgestellt sind Klageerhebung sowie
Mahnbescheid.
Einer Mahnung bedarf es nicht, wenn für die Leistung
eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist (z. B.
zahlbar bis spätestens 30.11.2009), die Leistung an
ein vorausgehendes Ereignis anknüpft, der Schuldner
die Leistung verweigert oder besondere Gründe
den sofortigen Eintritt des Verzugs rechtfertigen. Bei
Geldforderungen tritt Verzug spätestens 30 Tage
nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung ein.
Dies gilt gegenüber einem Kunden, der Verbraucher
ist, allerdings nur, wenn hierauf in der Rechnung
ausdrücklich hingewiesen wurde. Im Streitfall muss
jedoch der Händler den Zugang der Rechnung (und
den entsprechenden Verbraucherhinweis) bzw. den
Zugang der Mahnung beweisen.
Befindet sich der Kunde im Verzug, hat er sämtliche
Verzugskosten zu tragen. Hierzu gehören auch die
Kosten der Rechtsverfolgung durch einen Rechtsanwalt.
Ferner ist die Geldschuld während des Verzuges
zu verzinsen. Der Verzugszinssatz beträgt für
das Jahr fünf Prozentpunkte bzw. für Rechtsgeschäfte,
an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist,
acht Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Derzeit
beträgt der Verzugszinssatz 5,12 % bzw. 8,12 % bei
Rechtsgeschäften ohne Verbraucherbeteiligung.
Unsere Einziehungsstelle zieht ausstehende Rechnungen
schnell, kompetent und kostengünstig ein.
Dieses Verfahren setzt jedoch voraus, dass es sich
um ein normales Einziehungsverfahren handelt und
die Geldschuld von keinerlei Gegenleistung abhängt.“


BAG erklärt Flashmob-Aktionen im Einzelhandel für rechtens
Das BAG hat mit Urteil vom 22.09.2009 festgestellt, dass die von der Gewerkschaft ver.di in der vergangenen
Tarifrunde organisierten sog. Flashmob-Aktionen ein zulässiges Arbeitskampfmittel sind. Grundlage
war ein vom Einzelhandelsverband Berlin-Brandenburg durchgeführtes Revisionsverfahren gegen erst–
und zweitinstanzliche Entscheidungen, die ebenfalls diese Form der Betriebsblockade für zulässig hielten.
Eine gewerkschaftliche Aktion, bei der kurzfristig aufgerufene Teilnehmer durch den Kauf geringwertiger
Waren oder das Befüllen und stehen lassen von Einkaufwagen in einem Einzelhandelsgeschäft eine Störung
betrieblicher Abläufe herbeiführen, sei im Arbeitskampf nicht generell unzulässig. Die Arbeitgeber
könnten sich durch die Ausübung des Hausrechts oder eine kurzfristige Betriebsschließung zur Wehr setzen.
Das BAG ist bedauerlicherweise seiner Linie gefolgt, die Arbeitskampfmittel der Arbeitnehmer schrittweise
auszuweiten und damit der Arbeitgeberseite nur mangelhafte Verteidigungsmöglichkeiten zur Verfügung
zu stellen.